Header-Bild Helge Harding

Soziales

Helge Harding, entschlossen blickend
© Anna Rozkosny

Politisches und gesellschaftliches Engagement ist für Helge Harding selbstverständlicher Bestandteil seines Lebens. Bereits im Studium war er studentischer Vertreter in verschiedenen Hochschulgremien der Musikhochschulen Dortmund und Frankfurt.

Er war aktiver Campaigner in der FCKW-Arbeitsgruppe von Greepeace in Frankfurt, die Teil einer bundesweiten Kampagne war. Diese beschleunigte den Aussteig Deutschlands aus den vollhalogenierten Fluorkohlenwasserstoffen, die extrem schädlich für die Ozonschicht sind.

In Berlin war er einige Jahre Mitglied der Landesarbeitsgemeinschaft und auch der Bundesarbeitsgemeinschaft Kultur bei B'90/Die Grünen. Nach seinem Parteiaustritt entschied er sich dafür, seine Erfahrungen in die berufsständische Arbeit einzubringen. Er wurde Mitglied im Deutschen Tonkünstlerverband (DTKV), dem ältesten und größten Musikverband Deutschlands.

Er initiierte koordinierte Klagen gegen Scheinselbständigkeit an den bezirklichen Musikschulen. Seit der letzten Legislaturperiode ist Helge Harding Delegierter im Musikschulbeirat bei der zuständigen Senatsverwaltung. Er ist Mitglied des Vorstandes des DTKV-Berlin und engagiert sich in verschiedenen Zusammenhängen für eine verbesserte berufsständische Vertretung.

An der Universität der Künste Berlin war er Vertreter der Lehrbeauftragten und erwirkte gemeinsam mit seinen Kollegen die erste Erhöhung der Lehrbeauftragten-Entgelte seit 28 Jahren. Er tritt ein für zeitgemäße Ausbildung und Curricula, für ein kreatives Personalmanagement sowie für einen Konzertbetrieb, der den Lebensgewohnheiten im 21. Jahrhundert entspricht.